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    Patrick zu Bürokratie über Bürokrati…

Bürokratie über Bürokratie…

Da bin ich wieder!

In den nächsten Tagen muss ich mich endlich mal genauer mit dem Vertrag beschäftigen. Beamtenfranzösisch eben. Zudem werde ich mich erkundigen, wie weit es mit meinem Stipendium steht, ob es da schon Nachricht gibt oder wie das generell läuft. Mittlerweile hat sich auch eine Vertretung für meinen HiWi-Job in der Unibibliothek gefunden. Immerhin wäre das schonmal erledigt. Anfang Juli schickt mir meine Betreuerin vom Office de Tourisme in Metz die Planung für mein Praktikum zu; mal sehen, was ich dann so alles zu tun haben werde. Ich weiß immerhin schon, dass ich in den ersten zwei Wochen nur Führungen durch Metz mitmache. Damit ich die Kunden danach auch ordentlich beraten kann. Wenn mich dann einer von euch besuchen kommt, bin ich hoffentlich Expertin für die Stadt. Bevor ich’s vergesse, eine französische Feuerversicherung für mein Zimmer muss ich kurz vorher auch noch abschließen. Hoffentlich muss ich dazu kein französisches Konto eröffnen, das gibt nur Probleme, wie ich von anderen gehört habe. Überhaupt ist mir zu Ohren gekommen, dass sich die französische Bürokratie als sehr schwierig entpuppt. Und die französischen Wohnheime seien in einem unglaublichen Zustand, kaum bewohnbar. Und dann schreiben die im Vertrag, dass ich alles wie zuvor in einem PERFEKTEN Zustand hinterlassen soll. Na ja, wir werden sehen, ob es wirklich so schlimm ist. Ich kenne übrigens ein paar Leute, die da auch im Wohnheim gewohnt haben, vielleicht können die mir ein objektives Bild liefern.

Vor kurzem habe ich noch eine Studentenorganisation angeschrieben, die sich auch um kulturelle Aktivitäten kümmert. Die sind im Juli und August leider auch geschlossen. Gott sei Dank habe ich von meiner künftigen Arbeitsstelle jede Menge Broschüren über Metz erhalten. Da sind wichtige Adressen wie Clubs und Bars alle drin. Ich muss zwar während meinem Praktikum auch an meiner Examensarbeit weiterschreiben, was mich aber nicht daran hindert, Party zu machen. Sonst versauer ich da ja. Und je öfter ich aus meinen 9 Quadratmetern rauskomme, desto besser. Das Zimmer zu verschönern ist mir ja auch nicht wirklich erlaubt.

Und dann fallen demnächst auch noch diverse Kleinigkeiten an: Bibliotheksausweis für die Unibibliothek besorgen, evtl. auch Mensakarte, eine französische SIM-Karte für’s Handy etc. Werde mich auch nach nem Schwimmbad oder einer Mediathek erkundigen, damit ich auch ein paar regelmäßige Freizeitaktivitäten hab.

Hoffentlich werden aus diesen Kleinigkeiten keine bürokratischen Kraftakte. On verra!

Bis bald, eure Sarroise

P.S. Freue mich immer über Kommentare zu meinem Blog. Sobald ich in Frankreich bin, kommen hier auch Fotos rein.

 

Eine Antwort

  1. Das wird schon! Und wenn Du erst mal dort bist, ergibt sich bestimmt Vieles von selbst … Schon mal ToiToiToi ;-)

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